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Montagdichters Monatsspruch

12/2018
Wer mit Gott in geistige Verbindung treten kann, ist keinesfalls das niedere Geschöpf, wie uns das naturhistorisch gesehen in den Sinn kommen könnte.

Gerhard Oppel




Frohe Weihnachten!

Weihnachtsengel
Es schweben zur Weihnacht Engel hernieder,
Gefolgt von himmlischen Chören.
Sie jubeln und singen vor Freude Lieder,
Die Suchende sehnlichst hören:
Christ euer Retter ist da!

Ein Engel ergreift jede offene Hand,
Geleitet zur Himmelsgewalt.
Wie schon im Buche Jesaja stand,
Kam Gott in Menschengestalt:
Christ euer Retter ist da!

Wir knien im Geiste vor Jesu Christ,
Unserem göttlichen Kind,
Das für uns alle geboren ist,
Damit wir gerettet sind:
Christ unser Retter ist da!

G.O. /Montagsdichter




Archiv - Monatssprüche 2007

01/07
Einigen Menschen ergeht es wie Einlegesohlen: Sie werden mit Füßen getreten und wenn sie verschlissen sind, wirft man sie einfach weg.

02/07
Auch wer in sich selbst einkehrt, kommt selten wieder nüchtern heraus.

03/07
Leichter wäre es, die Sandkörner eines Sandhaufens zu zählen, als einen Fanatiker zu überzeugen.

04/07
Menschen, die weder an Gott noch an ihre Seele glauben, können selbstverständlich innere Freude besitzen, jedoch von der Art, wie ein Schuldner Geld besitzt, also per saldo keines hat.

05/07
In einer blühenden Fantasie reifen auch saftige Probleme.

06/07
Wie du in Gott hineinrufst, so schallt es zurück.

07/07
Groll im Herzen belegt den Platz, der für Freude reserviert sein sollte.

08/07
Jemand, der die Wahrheit sagt, kann lügen, ohne es zu wissen.

09/07
Wir erwarten häufig vom Nächsten, dass er uns versteht, bevor wir ihn verstehen.

10/07
Nicht allen Menschen ist zu helfen: Wer seinen Kerker von innen verriegelt hält,
ist nicht herauszuholen.

11/07
Den Mächtigen gehört die Welt, den Schläfern das Niemandsland, den Toten die Zukunft

12/07
Unser Körper ist das Haus, Gedanken sind die Bewohner, der Verstand ist der Besitzer, die Seele ist der Eigentümer.




Archiv - Monatssprüche 2008

01/08
Wenn Menschen sich nicht vertragen, sollten sie sich ein Beispiel an gepanschtem Wein nehmen: der verträgt sich problemlos.

02/08
Gammelfleisch und Gammelinvestments haben den gleichen Ursprung, nämlich den vergammelten Charakter ihrer Anbieter.

03/08
Solange Global Player weltweit geachtet und nicht geächtet sind, werden sie ihre rücksichtslosen Spielchen mit Land und Leuten weitertreiben.

04/08
Wem das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile, der muss unser Land fürchten! Denkt man nur an dessen Bürokraten und seine Bürokratie, wo doch aus vielen kleinen Tierchen ein richtiges Monster geworden ist.

05/08
Ist es verwunderlich, wenn so wenige Bestimmer ihren Hut nehmen? Sie sind auf der Hut und haben vorsorglich erst gar keinen mitgenommen.

06/08
Zur Zeit der Meisterschaften tragen Viele wieder Fußballgesichter, vollgepumpt mit dicker, heißer Luft und der Hoffnung auf kühlende Bierrunden.

07/08
Europa wächst langsam zusammen. Viel schneller wird es wieder zerbrechen, wenn allerseits der Geldsegen schief hängt.

08/08
Die einen klagen darüber, keine Namen mehr zu behalten, die anderen ertappen sich immer öfter dabei, mit offenem Hosenladen herumzulaufen. Was ist schlimmer? Vor allem doch, wenn Letztere es nicht mehr bemerken.

09/08
Krieg? Nein, danke! Hebt doch jeweils den Politiker mitsamt Rüstung aufs Pferd, gebt ihm eine Lanze und ehrt sie beim ehrenscheinigen Kampfe mit Gerede und fröhlichem Tanze. Leider genau umgekehrt ist die übliche Praxis, wenn die Mächtigen ihre Landser in den Krieg schicken.

10/08
Einige Menschen, die charakterlich wie Echtholz wirken, sind nur Furnier, und die übelste Sorte ist dabei auch noch billiges Imitat.

11/08
Keine Chance! Der Staat ist gewiss der Letzte, der das Licht ausmacht, notfalls lässt er auf die Lichtschalter schießen.

12/08
Konsumrausch und Weihnachten, das passt zusammen wie ein Mercedesstern über dem Stall von Bethlehem. Es mag für uns Erdenbürger bekömmlicher sein; trunken zu werden von den Geschehnissen der Heiligen Nacht: Normalität ist das nicht - es ist einfach sensationell!




Archiv - Monatssprüche 2009

01/09
Glatt, wie im Winter, kann es auch auf dem politischen Parkett werden - nur, wer will dort freiwillig streuen?

02/09
»Na, wenn das kein Grund zum Frieren ist«, sprach der Frost zum Wasser.
Doch dieses stand auf einem Herd und kochte, weil es nicht frieren mochte.
Verärgert war der Frost und ging - da wurde auch der Schnee gleich nasser.

03/09
Ständige Zeitnot ist uns ein Wink mit dem Zaunpfahl, sich endlich Zeit zu nehmen. Nur wie? Einfach einiges sausen lassen, was selber rennen kann!

04/09
Jeder einzelne Mensch ist ein unverzichtbarer Buchstabe in einem unendlichen Alphabet einer Sprache, die untilgbar und beständig ist.

05/09
Den Daumen fest nach unten, den Druck im Blut erhöht - so werden die Gedanken, zu dem wie es dir geht.

06/09
Schon immer war'n die kleinen Leute eine Beute hoher Herrn.
So war es einst und ist es heute, nur hören will das niemand gern.

07/09
Schlichte Dummheit hat ein einfaches Fundament; bodenlose Dummheit setzt eine tiefgründige Perspektive und entsprechende Vorbildung voraus.

08/09
Das Verhalten von Insekten, die sich hinter Glasscheiben selbst gefangen halten, verrät uns die Lösung: Versuchen wir doch die Befreiung aus scheinbar auswegloser Lage mit einer Umkehr!

09/09
Hören und Sehen zählt zu den wichtigsten Nahrungsquellen des Geistes. Unser Verstand wächst daraus und aus ihm unser Handeln. Und das ist es, was beispielsweise Gewaltspieler zu Gewalttätern macht.

10/09
Das Eichhörnchen weiß: Es ist nicht viel, was ich vorm Winter sammle, trotzdem kann ich große Sprünge machen und es reicht, zu überleben.

11/09
Als sie noch arm waren, mangelte es ihnen im Besonderen an nichts, aber als sie zu Reichtum kamen, verarmte ihr Wichtigstes.

12/09
Das spärliche Licht für den Abend ist unnötig im Lichte des Tages. Ebenso wird selbstgefällige Intelligenz hinfällig im Lichte der Weisheit.




Archiv - Monatssprüche 2010

01/10
Unglaube ist für den logischen Verstand keineswegs leichter als der Glaube, nur viel bequemer.

02/10
Wie der Krug zum Brunnen, geht auch der Gast solange zur Theke, bis er bricht.

03/10
Die Kunst sollte weniger kommerzieller Umtrieb sein, vielmehr unser Lehrmeister, auch mit dem inneren Auge zu sehen.

04/10
Fortschreitende Technik um jeden Preis bringt in der Bilanz menschlichen Rückschritt, und wenn man die Verluste bemerkt, ist es leider bereits zu spät.

05/10
Was für ein bigottes Mundwerk! Wenn es einmal Ruhe gibt und offen steht, wollte man sich am liebsten ein Herz fassen und hineingreifen in diese Weihwasserschale, um sich zu bekreuzigen.

06/10
Ob und wie ein Blase in der Finanzwelt platzt, hängt auch davon ab, ob sie politisch platzen darf, soll, kann, oder ob sie platzen muss.

07/10
Wie soll etwas erreichbar sein, wenn weder Wunsch noch Ziel davon vorhanden sind und man nicht ganz davon erfüllt ist? Es gibt doch keinen guten Fußballspieler, dem der Fußball nicht im Kopfe steckt.

08/10
Begehre nie zur selben Zeit, was alle wollen, denn im Gedränge geht es über Leichen.

09/10
Einem Narren ist die zeitraubende Alllocation seines Depots ungleich wichtiger, als der bescheidene Zeitaufwand, mächtige Gedanken wie Brosamen zu sammeln und zu hüten, da sie ihm Rendite brächten zu einer Zeit, wo ihm nichts mehr von seinem Depot übrig bleibt.

10/10
Auf einem Baumstumpf sitzt der alte Knabe, dieser Arbeitslose.
Fragt sich, was er vom Leben habe? Spürt Harz 4 und Harz an seiner Hose.

11/10
So ist's Brauch auf der Welt: Den Hennen geht man an die Eier, den Leuten ans Geld.

12/10
Monatsspruch Dezember - der fällt aus.
Mein ACER war im Krankenhaus.
Man hat sein Netzteil rausgenommen,
Doch gestern ist er heimgekommen.
Ins Web stell‘ ich mein SORRY ein -
Wünsch‘ Glück ins Neue Jahr hinein!




Archiv - Monatssprüche 2011

01/11
Um eine Verbindung mit unserem himmlichen Vater herzustellen, müssen wir nichts investieren, nichts einrichten, keine Vertragsverpflichtung eingehen, nicht mal aus dem Haus gehen - wir brauchen nur zu sprechen.

02/11
Gestörter Durchblick: Geht es darum, Weltbewegendes zu denken, zu schreiben, dann bekommen die Brillengläser den Dampf ab, der kondensiert an den Scheiben.

03/11
Unzählige Menschen haben kein Dach über dem Kopf und dazu noch einen leeren Magen. Wie kann das nur sein, wenn sogar unsere Autos Garagen besitzen und darin mit vollen Tanks parken?

04/11
Ein Gockel hat mehr vom Tag als unsereiner, nicht etwa, weil er früher auf den Beinen ist: Er hat einfach den besseren Job!

05/11
Ich lege meinen Computer in Gottes Hand: ER bietet mir kostenlose Updates, hilft mir bei Problemen, gewährt mir Schutz vor Angriffen und dem gefürchteten Absturz.

06/11
Ob unsere Welt ein Stück Schmierentheater ist, ein Schwank, vielleicht Operette, Oper oder eine Komödie - eine Tragödie? Das sollten die Schauspieler doch eigentlich wissen. Aber schaut man sich um, spielt jeder etwas anderes. Also ist's ein Narrenhaus!

07/11
Von Taugenichtsen umringt und angefeuert, kann niemand widerstehen, es wird gewiss der ihren einer, ganz zu deren Freud und Ehr.

08/11
Bevor der Käse das Laufen lernt, schenke ihm Wärme, hinterher Verständnis; mit deinen Kindern halte es ebenso.

09/11
Kennt man einen Despoten, der nicht nur sich bereicherte, sondern auch sein Volk?

10/11
Sollten Banken nicht die geeigneten Stallungen für Goldesel und Geldscheißer sein? Leider entpuppen die sich zusehends zu grandiosen Geldvernichtern.

11/11
Allgemeiner Konsens: Wir sind auf einem guten Holzwege und unserer Verantwortung in keiner Weise bewusst.

12/11
Ein Sehnen, welches sich in die Regionen der Sterne verirrt und Ausschau nach einem Himmel in so weiter Ferne hält, guckt ahnungslos durch Himmel und Hölle in nächster Umgebung hindurch, ins Nichts.




Archiv - Monatssprüche 2012

01/2012
Werden die riesigen Finanz-Rettungsschirme etwa nur für die betuchten Herren mit den dicken Geldpolstern aufgespannt, damit die nicht im Regen stehen, obwohl das ganze Land bereits sintflutartig überflutet ist? Unfassbar! Noch dazu, wenn jene die Regenmacher sind. (2011, 2012, usw.?)

02/2012
Kannste nix verstehen, musst's nicht akademisch sehen!

03/2012
Der Begriff "Pharisäer" ist eher schmeichelhaft, um damit Handlung und Denkweise der heutigen Zeitgenossen anzuprangern - diese grenzenlose globale Verlogenheit von Gutmenschen, wohin man schaut! Gehört man da nicht manchmal selbst dazu?

04/2012
Ich kann es mir leisten, spricht der Leisten: Schuster, mach mir einen Schuh darauf! Ähnlich selbstherrlich kommt auch die Forderung des Staats an seine Zentralbank daher, wenn er frisches Geld braucht.

05/12
Drei Pedale und nur zwei Füße? Deswegen lernen manche das Autofahren nie!

06/12
Im Regen stehen die, die ihn satthaben, und die ihn gerne hätten, verhungern.

07/12
Weil Geldscheine bedruckt sind, fallen sie nach ihrer Entwertung sogar noch unter ihren Papierwert, da sie sich nicht einmal mehr als Notizzettel eignen, und für einen hinterlistigen Zweck taugen sie auch nicht, bedenkt man, durch wie viele schmutzige Hände sie gingen.

08/12
Eine Meinung ist nichts Beständiges und gut mit einem Bauwerk vergleichbar, das selbst als Festung irgendwann zur Ruine wird.

09/12
Demokratie ist das Laientheater des Volkes; leider ist es überwiegend geschlossen.

10/12
Der Mensch formt die Erde nach seinem Willen, bis die Erde den Menschen zu sich macht.

11/12
Es gibt zu denken, was ohne solches, alles gesagt werden kann.

12/12
Gehe besiegt in dich, wenn immer du von Mitmenschen angefeindet oder enttäuscht wirst, und kehre als Sieger wieder, sobald du verzeihen kannst.




Archiv - Monatssprüche

01/2013
Der Fortschritt macht sich auch in der Katastrophe, beim üblen Finale bemerkbar: Der Letzte braucht nicht mehr das Licht auszumachen, es geht automatisch aus.

02/2013
Früher gehörte der Himmel den Vögeln, heute gehört er den Piloten, morgen dem Smog und seinen Giften und am Ende der radioaktiven Strahlung.

03/2013
Verwinkelte Gedankenzüge sprechen nicht dafür, wahrhaftig zu sein; die Wahrheit ist geradlinig.

04/2013
Wetterkapriolen sind auch ein Zeugnis für Umweltbenehmen; je nachlässiger wir uns verhalten, umso schlechter fallen die Noten aus.

05/2013
Der Narr schreibt Klagen in den Sand, wenn Sturm aufkommt; er redet, wenn er schweigen sollte und schweigt, wenn er zu reden hätte, das macht uns Narren krank.

06/2013
Was soll ein Volk denn demokratisch wählen, wenn es im Grunde keine Wahl mehr hat? Die Alternativen, die es am Ende geboten bekommt, sind allesamt alternativlos und führen das Volk nicht zu mehr Freiheit, sondern allmählich in seine Versklavung. Erst in einer Diktatur werden die Menschen erwachen und vielleicht versuchen, sich mit Gewalt zu befreien, bis das alte Machtspiel von Neuem beginnt.

07/13
Durchschaut der Mensch um sich herum die Fassaden seiner Mitmenschen, gefällt ihm seine eigene Bude doch immer am besten.

08/13
Der Naive, ebenso wie ein naives Volk, tun sich leicht, Zumutungen wegzustecken; sie merken ja gar nicht, wie sehr man sie ausnimmt und niederdrückt.

09/13
Das Wahlvolk ist die dumme Masse, aus der demokratisch die klugen Köpfe gewählt werden.

10/13
Solange wir Anderen etwas zumuten, was wir selbst für uns ablehnen, sind und bleiben wir schlicht nur Primitivlinge.

11/13
Allen Gefühlen zum Trotz findet sich häufig der einzig richtige Gedanke, wie die gewinnende Lottozahl, unter lauter falschen.

12/13
Die Sonate im Klavier zu suchen, gleicht der Vergeblichkeit, im Menschen Gott zu finden. Dennoch ist die Sonate im Klavier und Gott im Menschen, für den, der solches zu erwecken vermag.




Archiv - Monatssprüche 2014

01/2014
Schneller ist man im Krankenhaus, als einer sich vorstellen kann, selbst dort eingeliefert zu werden, und gleichzeitig überzeugt, kürzer zu bleiben, als man wieder herauskommt.

02/2014
Historiker waren schon immer angesehener als Propheten, weil sie nur sagen, was war und nicht, was kommt.

03/2014
Unsere Politiker haben Deutschland Mühlsteine umgehängt und das Land im tiefen EURO-Badesee zum Schwimmen geschickt. Nach dem Untergang werden sie blauäugig sagen: »Wir glaubten, es wären Rettungsringe gewesen.«

04/2014
Natürlich stößt der Frauenschleier auf Vorbehalte, zumal er ja auch »schleierhaft« ist; mir sind aber die Männer noch viel schleierhafter, die ihn fordern.

05/2014
Das Wahlvolk und die Wahlen bereiten mir zunehmend Qualen.

06/2014
Möchtest du so einflussreich sein, dass dir eine Menge Leute am liebsten in den Hintern kriechen würden? Etliche Zeitgenossen sollen darauf größten Wert legen. Jetzt aber im Ernst: nein, danke!

07/2014
Versorgt man die Massen zur rechten Zeit gleichwohl mit Schwertern und Hetzpropaganda, folgt zuverlässig das Blutbad; und die rechte Zeit ist immer dann, wenn alles von den Großraumköpfen eingefädelt ist.

08/14
Aushorchen und Spionage sind Kriegsmittel im sogenannten freundschaftlichen Miteinander.

09/14
Kein leichtes Los für alle, denen das Können abhanden kam, aber nicht das Wollen und die sich das weder eingestehen können noch wollen.

10/14
Der erdgebundene Verstandesmensch trägt sein Schwert bei sich, während der friedfertige Idealist es zu Hause lässt; der Weise aber hat es abgegeben.

11/14
Totalitäres Mediengebot »number one«: Es soll nicht geahnt, nicht gedacht und schon gar nicht gesagt oder geschrieben werden, was unerwünscht ist, auch wenn es längst im Volke bekannt ist.

12/14
Wir waren Kinder Gottes. Nun sind wir bedauernswerte Streuner, weltverliebte Narren oder Satans Stiefkinder.




Archiv - Monatssprüche 2015

01/2015
Von einer "hohen Kunst der Manipulation" kann man erst sprechen, wenn sie von der großen Mehrheit nicht bemerkt wird; je klüger das Volk, umso höher liegt die Messlatte für die Schwindler.

02/2015
Wer die erbärmlichen Kreaturen einer Hähnchen-Massenhaltung gesehen hat, kann als menschliches Wesen unmöglich noch darauf Appetit verspüren; nur Raubtiere würden sich auf diese lebenden Kadaver stürzen.

03/2015
Nicht alles was auf »OFF« geschaltet ist, wird sich so verhalten, wie du das erwartest.

04/2015
Der Schädel ist das windige Versteck unserer Gedanken; das Unsichtbare weht hindurch und weiß alsdann Bescheid.

05/2015
Die Bestandteile jeder Kriegsformel sind: Machtelite - Gewinnmaximierung - Massenmensch - Massenbeeinflussung - Massenwahn - Massengrab - Massenarmut - Machterhalt. Bedarf es zum Verständnis der Funktion noch einer heiklen Gleichung?

06/2015
»Elektrorad ist guter Rat«, sprach der Berg zum Strampler.

07/2015
Es ist alleine der Mensch, der die Erde zur Hölle macht. Er ist es, der das verantwortet und die Konsequenzen zu tragen hat. Manche denken irrig, Gott wäre schuld, und damit bürden sie sich zusätzliche Last auf.

08/2015
Wenn das Rind, das man schlachten will, nur noch Haut und Knochen ist, dann lässt man es gerne laufen. Ähnlich mag es den wenigen zahlungsfähigen EU-Ländern ergehen. Sobald sie ausgemergelt sind und von ihnen nichts mehr zu erwarten ist - erst in dem Moment wird die Stalltüre offen stehen.

09/2015
Steht ein wuchtiger Schuldner mit dem Rücken zur Wand und hat nichts mehr zu verlieren, wird er vorzugsweise unverschämt. Sogleich mutiert der unnachgiebige Gläubiger zu einem verständnisvollen, gefälligen Gegner. Haarsträubend genug, wenn man es so weit kommen lässt.

10/2015
Im endlosen Kreislauf des Wandels gefangen - verschmutzt, gereinigt, getrunken - bleibt Wasser das edelste Getränk, das je die Welt gesehen, denn selbst im gepflegten Bier steckt es bis zum Halse.

11/2015
Gotteskrieger? Kinder des Lichts greifen niemals zur Waffe.

12/2015
KRAFT, komme zu mir, erfülle mich mit Leben, betet ein Elektrogerät zu seinem Strom; das Irrgläubige spricht so zum Bediener.




Archiv - Monatssprüche 2016

01/2016
Politik erweist sich häufig nur als schäbiges Theaterstück auf pompöser Bühne, und das Publikum hat ein kostspieliges Abonnement zu zahlen, ob es die Possenspiele nun sehen will oder nicht.

02/2016
Diese unzähligen Krimis, Brutalos und Lustfetzen, welche die Leute sich gedankenlos in Massen antun, liegen wie schwere Eisendeckel auf den Löchern ihrer Existenz; viel zu mühsam, sie zu heben, um aus den finsteren Kanälen herauszukriechen. Die Zukunft also? Düster!

03/2016
Mein »Sturkopf« meint: Mir ist jedes Denkmodell recht, das mein überirdisches Ideal nicht beschädigt, aber wertvoller finde ich jenes, das es bestärkt; alle übrigen Ansichten weise ich zurück.

04/2016
Nie wird diese materielle Welt vollendet - war wohl nicht geplant - die Zerstörung ist mit Mensch und Teufel viel zu fest verzahnt.

05/2016
Der Frühling steht vor meiner Türe, und als ich endlich öffne, ist er schon wieder fort.

06/2016
Nach einer langen Schlechtwetterphase erwarten viele sehnsüchtig das Schönwetter. Auch nach unserer eingehenden Erfahrung mit den Gutmenschen werden Sehnsüchte wach: Doch Vorsicht! Die Schlechtmenschen stehen bereits in den Startlöchern; nur auf »Normalmenschen« sollte sich die Hoffnung richten.

07/2016
Sähen wir doch unsere Irrwege bei Tage so gut wie Katzen die Mäuse in der Nacht.

08/2016
Die Meinungen der Leute sind wie Sandkörner in der Wüste. Sie bilden interessante Strukturen, häufen sich gleich Dünen zu Mehrheiten, sind aber, wie der Wüstensand, ständig in Bewegung. Wer sich dorthin verirrt, ist in Gefahr.

09/2016
Prüfe, woher deine Sorgen kommen! Entstammen sie einer sorgenvollen Umgebung, dann suche Zuflucht in dir. Gründen sie in dir, wage die Flucht nach draußen.

10/2016
Des einen Freud, des anderen Leid - ein Heißduscher mag seine Wassertemperatur geradezu lieben, während Legionellen im Boiler dabei elendig zugrunde gehen.

11/2016
Wer sich heillos dem Computer verschreibt, verliert sein halbes Leben; wer es dem Mammon opfert, verwirkt seine ganze Zukunft.

12/2016
Die »Als-ob-Methode«, zu tun, als wäre es so, macht aus einem grantigen Gesicht ein gut gelauntes, ein freundliches oder glückliches. Es hängt nur davon ab, wie man öfter mal eine Weile in den Spiegel schaut. Und das Besondere daran, man fühlt sich dann auch so, wie man schaut!




Archiv - Monatssprüche 2017

01/2017
Nützlich soll der Sklave sein und naiv genug, sich gar als freier Demokrat zu fühlen!

02/2017
Kontra Goethe: Was man schwarz auf weiß besitzt - trag's nicht heim, es ist nichts wert - die Welt ist schlecht!

03/2017
Zwei Tage vergehen, als wär's ein einziger - so empfinden es die Unbeschwerten. Lastenschlepper fühlen das genau umgekehrt.

04/2017
Fragt man einen Fußballtrainer, warum seine Mannschaft verloren hat?, einen Verkäufer, warum er nichts verkauft hat?, oder sonst irgend jemanden, warum er dies oder jenes nicht erreichte?, so hört man oft nur giftigen Protest, dass man keine solch dummen Fragen stellen sollte.

05/2017
Da saßen sie satt und mit offenen Herzen in bequemen Sesseln und redeten: »Wie könnten wir jenen Bedürftigen nachhaltig helfen?« Aber niemand wusste Rat aus den Sesseln heraus, und so wechselte man schnell das Thema.

06/2017
Warum läuft der Mensch aufrecht? Damit er mit seinen Vorderpfoten arbeiten kann.

07/2017
»Du hast wohl in Eselsmilch gebadet!«, lachte der BRD-Souverän, als man ihn diskret fragte, ob sein Land denn auch Souveränität besitze?

08/2017
Der uns etwas herausreißt, muss kein Zahnarzt sein, und der uns in etwas hineingeritten hat, kein Reiter, und wir sind keine Pferde.
Doch gibt es einen, der für alles steht: Er entreißt uns das Geld, reitet uns in die Armut und macht Ackergäule aus uns - Vater Staat.

09/2017
»Was willst du denn hier? Ich bin randvoll mit Politikverdrossenheit!«, klagt die leere Wahlurne einer eingeworfenen Wählerstimme. »Umso besser, dann habe ich mehr Gewicht!«, freut sich die.

10/2017
Eine Entwicklung kommt an ihr Ende, wenn sich Fortschritte nicht mal mehr durch Lügen erreichen lassen.

11/2017
Grabinschrift? "Mein Leben genossen - das Pulver verschossen - auf Fortsetzung hoffend. Amen."

12/2017
Was bei der Immobilie die Lage, das ist bei einer Investition in Gott die Aussicht.




Archiv - Monatssprüche 2018

01/2018
Der Maßanzug für Dummheit ist Überheblichkeit.

02/2018
»Verflixt und zugenäht!«, das muss ein Arztspruch sein: Ratlosigkeit bei der Operation - und schnell wieder zugenäht ...

03/2018
Wenn Machtgeile die Strategie um Rat fragen, antwortet meist immer der Krieg.

04/2018
Wie Postgut kommt auch der Mensch nicht ans letzte Ziel, wenn die Adresse falsch ist.

05/2018
Den ohnmächtigen Wutbürger finden die Mächtigen putzig, originell; aber vor den Rachebürgern fürchten sie sich still und heimlich.

06/2018
Mit Fakten erschlagen - welch tragisches Ende!

07/2018
Rücksichtslos werden wir doch erst dann, wenn wir unser Auto aus der Garage fahren, nicht wahr?

08/2018
Was gehört in den Mülleimer der Geschichte? Doch nichts, was Hand und Fuß hat, denkt man, aber genau diese Gliedmaßen der Mächtigen sprängen einem massenhaft ins Auge.

09/2018
»Denk dir nichts dabei!« Ein Rat, wie ein Schnuller für den Verstand.

10/2018
Es ist alles viel schlimmer als man annehmen möchte! Erschreckend, wie wenige es bemerken, wie wenige das interessiert: Der Zerfall unseres Landes ist fast schon so sicher wie das Amen in der Kirche!

11/2018
Unser Körper wird nicht deshalb krank, weil wir zu wenig gute Nahrungsmittel und Nährstoffe aufnehmen, sondern zu viele von den schlechten.

12/2018
Wer mit Gott in geistige Verbindung treten kann, ist keinesfalls das niedere Geschöpf, wie uns das naturhistorisch gesehen in den Sinn kommen könnte.




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