Das Hirnstübchen
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Der Zustand unserer Welt

»Nun, es ist dort die Zeit der Lotterjeans, Turnschuhe und Nabel-Frei-Klamotten. Man trägt wuchtige, viertelpfündige Armbanduhren an den Handgelenken, aber die Brillenmode fordert zierliche und schmale Gläser - schlechte Zeiten für die Freunde der Rundgläser!«, berichtete der Erzengel von seiner irdischen Stippvisite Anno 2006, anlässlich der Rohstoffhausse und den überschäumenden Preisen für Erz, Öl, Uran, Kupfer, Nickel und allen Edelmetallen. Deprimiert fügte er hinzu:
»Wie üblich, war auch wieder Krieg in jeder Ecke. Die Menschen sind verunsichert: Sie fürchten sich vor Klimaveränderungen, Wasserknappheit, vor Lärm und Feinstaub, vor Atomstrom, Vogelgrippe, Aids, haben Angst vor einem Crash des Finanzsystems, sind besorgt um Währungen, Aktien, Derivate und Immobilien. Sie fürchten sich vor dem Verlust des Arbeitsplatzes aber auch vor dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems, ihres Rentensystems, vor Altersarmut Alzheimerkrankheit und hunderter weiterer Gefahren«.
Nach einer Weile des Schweigens und Nachdenkens war die einhellige Meinung aller, diesen anfälligen Planeten zu outsourcen und sie wandten sich deshalb umgehend an die himmlischen Heuschrecken. Gemeint sind, lt. Müntefering, aggressive Fonds, die z. B. Unternehmen aufkaufen, sie zerlegen und Gewinn daraus schlagen.
(Montagsdichters Denkerband entnommen: »Die Hirnsteinsammlung«)

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