Das Hirnstübchen
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Achtung! Brisante Sinnfragen

Letztlich Materie oder Geist?
Eine Fernsehdokumentation über Hirnforschung und Gedächtnisgiganten (Savants) hatte mich tief beeindruckt und machte mich nachdenklich. Verhält es sich tatsächlich so, dass unser Gehirn ein unvorstellbar großes unbewusstes Speichervolumen besitzt - die Rede war von der Zahl aller Moleküle im Universum - dann sollte einiges neu überdacht werden.
Die erste Frage, die sich aufdrängt: Warum ist eine derartige Überkapazität vorgesehen? Die Antwort kann nur heißen: sie wird benötigt, denn Sinnlosigkeit kann der Schöpfung nach bisheriger Wahrnehmung nicht unterstellt werden. Da unser Leben keinen nennenswerten Speicherplatz dieses Volumens beansprucht, deutet dies darauf hin, dass es ein Vorher unserer Wesenheit über sehr lange Zeiträume geben könnte, was Platz beansprucht.
Oder wird das unfassliche Speichervolumen für ein künftig ausgeweitetes Denkvermögen gebraucht?
Vielleicht wird es auch von wechselseitigen Aktivitäten im »Netzwerk des Unsichtbaren« belegt, beziehungsweise es dient als zeitweiser Zwischenspeicher? Oder aber - ein jeder trägt eine geheimnisvolle Gesamtheit in sich. Abwegig? Der Same trägt das komplette Ergebnis in sich, ein Prinzip des Lebens. Hinterfragt man diese Folgerung, wäre anzunehmen, dass der Mensch vorrangig eine transzendente Wesenheit ist und nur vorübergehend als materielles Wesen in Erscheinung tritt. Unsere Erfahrung lehrt uns Bescheidenheit, wenn es um derartig problematische Fragen geht: Und was brächte es, wenn wir über alle »funktionellen« Zusammenhänge Bescheid wüsten? Wären wir dann bessere Menschen? Wohl kaum, leider!
Also für die zweite große Frage, wie Obengenanntes im Detail funktioniert und zusammenhängt, ist ein kleiner Vergleich angebracht, der die Grenzen des Verstehens verdeutlichen soll:
Man zeigt einem Urwaldbewohner, der noch keinen Kontakt mit unserer Technik hatte, einen Chip aus der Videokamera und erklärt: »Darin habe ich dich eingefangen, dein Aussehen, was du gemacht hast und was du mir gesagt hast - Pasta - bitte keine weiteren Fragen! Ein Video nennt man das.« Dann reicht man ihm ein Smartphone, macht ihn mit der Bedienung vertraut und erklärt, morgen auf die Rückseite der Weltkugel nach Hause zu fliegen. Man sagt ihm, dass er noch vom Flieger aus - da oben, im blauen Himmel - angerufen werde und ein Filmchen von der Videokarte auf das Display seines Gerätes per Funk gesendet bekomme. Er wird dann selber sehen, wie er sich aufführte und hören, was er alles verzapfte, gerade eben als die Kamera noch lief.
So viel zum Vergleich - aber das Wichtigste fehlt noch. Nachdem der Eingeborene sich auf dem Handydisplay erhalten hat, fragt man ihn, wie das wohl funktioniert und zusammenhängt?
Natürlich kann er dazu überhaupt nichts sagen, aber er muss es wohl oder übel glauben, was man ihm erzählt, er wird es nie begreifen und auch die meisten von uns nicht, wir haben uns nur daran gewöhnt, damit umzugehen.
Die abschließende Frage, was nun eigentlich Materie (Gehirn) sei, was Geist (Gedanke)? - sie kann nur spekulativ aus obengenannten Überlegungen angegangen werden. Vielleicht müssen wir uns davon freimachen, zu denken, Geist wäre unsichtbar, körperlos, ohne Gewicht. Aus irdischer Perspektive mag das zutreffen, doch aus jenseitiger Sicht könnte Materie, eben unsere Welt, als transzendent empfunden werden. Quasi ein wechselseitiges System, mit dem die Dimensionen sich umkehren. Wir wissen es nicht.
Wahrscheinlicher ist anzunehmen, Materie verursacht eine Sinnestäuschung und ist vielmehr Produkt eines intelligenten, allumfassenden, sich selbst steuernden Energiefeldes. Dessen Bausteine, die sogenannte »Materie« entspräche eher »intelligenten Platzhaltern«, welche geistige Ursachen in entsprechende Energiezustände umsetzen. Einige Wissenschaftler sprechen vom Urfeld, andere von morphischen Feldern, sodass alle bisherigen Theorien äußerst antiquiert und fragwürdig wären. Das bislang unerklärliche Verhalten von Erscheinungen im Mikrokosmos, zwingt die Forschung immer mehr in eine neue Richtung.
Mit den technischen Einzelheiten sollten wir uns allerdings nicht so sehr aufhalten. Wie wir gesehen haben, bringt das nichts, wir werden es als Diesseitige niemals verstehen können! Wichtig ist aber die rechte Sichtweise, die Einstellung zu solchen Themen, unser Offensein dafür und die Ehrfurcht vor dem GROSSEN Techniker.

Über den Kern der Gottsuche und die Abwendung des Suizids


Gottesleugnung dürfte bisweilen nur Ausflucht sein, um keine Gedanken an ein »ewiges Leben« zu verschwenden. Man glaubt nicht daran und will schlicht nichts davon wissen. Lieber huldigt man dem materiellen Zeitgeist, bleibt diesseitsfixiert und ist zufrieden damit; alles andere bleibt uninteressant. Es soll ja Leute geben, die schon mit ihrer begrenzten Freizeit nur wenig anzufangen wissen. Wie arg muss sie erst die Vorstellung von einem »ewigen Sein« schocken. Letztlich lässt sich aber Unsterblichkeit nicht verhindern, falls es sie gibt. Darin läge auch die Tragik des Freitodes, dem Leben mit Gewalt ein Ende setzen zu wollen. Dabei wird übersehen, dass hinterher ein noch tristeres Dasein folgen könnte - im Sinne von Saat und Ernte, von Ursache und Wirkung. Eine unumgängliche Gesetzmäßigkeit ist nicht auszuschliessen. Der endgültige Tod wäre dann geradezu harmlos - quasi zu schön, um wahr zu sein. Zu fürchten wäre die Unsterblichkeit samt den Folgen aus allen vertanen Leben! Wem die Strafe im Höllenfeuer zu naiv und unglaubwürdig ist, kann es leicht durch eine beliebige weitere Lebenssituation im Kreislauf der Wiedergeburt austauschen, welche bekanntlich auch die sprichwörtliche Hölle bedeuten kann. Unsere alten Meister malten das Höllenfeuer mit großem Respekt als ein Symbol für Schmerz und Sühne. An uns liegt es, solche Symbolik zu übersetzen. Der Schrecken bleibt so oder so derselbe, sieht man sich auf dieser Welt das höllische Elend an. Zu betonen bleibt, dass solches Leid selbstverursacht und abzutragen ist, also auf Ursache und Wirkung beruht und nichts mit einer göttlichen Strafe zu tun hat.
Für eine Person, die in scheinbar ausweglose Düsternis von Verzweiflung und Panik gedrängt ist, gibt es die großartige Alternative, ihren Geist ins Licht zu erheben:
Man nimmt Kontakt mit seinem himmlischen Vater auf und bittet schlicht um Beistand. Denn wer denkt ernsthaft, DAS LEBEN - eine Eigenschaft Gottes - möchte sich einer solchen Bitte verschließen? Eine Lösung wird sich beiläufig ergeben und darauf lässt aufbauen. Vorausgesetzt, Gott - der Inbegriff des Lebens - wurde zuvor anerkannt!
Zwar mag die halbherzige Anerkennung unseres Schöpfers im Notfall ja ein Mittel zum Zweck sein, aber auf Dauer wird nur die ehrliche, auf Überzeugung gestützte innige Unterwerfung bestehen. Andernfalls belügt man sich selbst. Hier zeigt sich vermutlich ein Problem:
Ich muss an Gott glauben? Ja, das ist eine Vorbedingung, wenn ich IHN um etwas bitten möchte, eigentlich logisch. Aber wie, und an was soll ich denn überhaupt glauben können? Zugegeben, das ist schwieriger, als man annehmen möchte. Wir sind gewissermaßen von Göttern und Anschauungen seit Menschengedenken umzingelt, und nicht überall, wo Gott draufsteht, ist Gott drin.
Viele Gottsucher möchten ihr erhabenes Bewusstseinsbild, das sie von ihrem himmlischen Vater im Herzen tragen, in Übereinstimmung mit einer überzeugenden Lehre bringen, die ihnen absolut glaubwürdig erscheint. Da ist zuerst einmal Informationsbeschaffung angesagt, denn nur wer informiert ist, kann sich eine eigene Meinung bilden. Dabei ist ratsam, nicht zu viele Richtungen und Details anzugehen. Information auf den Kern reduzieren, das Wesentliche auf den Punkt bringen, lautet die Devise. Eine Orientierung sei ans Herz gelegt: JESUS CHRISTUS, sein Wort, sein Leben, seine Lehre - und zwar unabhängig von kirchlichen Belangen! Er sagt von sich: »Ich bin das Licht der Welt«; aber auch: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben«. Was wünschte sich ein Suchender mehr? - durch Christus kommt er ins LICHT, findet heraus aus einer verlogenen, dunklen Welt.
Übrigens macht es weniger Mühe, mehr über diese gottnahe Gestalt Jesus zu erfahren, seine Botschaft kennenzulernen, als ein Bedienungshandbuch über das neue TV-Gerät zu studieren. Anfangs reicht es aus, zumindest die Jesus bezeugenden »Storys« der vier Evangelien aus dem »Neuen Testament« zu lesen, bzw. das ganze Buch mit seinen knapp 300 Seiten. Aber seien wir beim Lesen weitherzig! Das sind alte Texte aus einer völlig anderen Zeit, einer anderen Sprach- und Begriffswelt. Es geht wirklich darum, diese zum Teil »verrostete Ausdrucksweise« vorurteilsfrei in die Sprache unseres Herzens zu übersetzen. Der Gehalt an sich ist zeitlos, ewigkeitstauglich.
Das Studium macht Sinn, wenn wir unserem Leben höherwertigen Sinn geben möchten und über diese Erdenzeit hinaus das GROSSE ZIEL anstreben.
Eines wird beim Lesen völlig klar: Dieser Jesus ist kein Theoretiker. Er selbst lebte uns seine Lehre der Menschen- und Gottesliebe überzeugend vor und bezeugte seine Wahrhaftigkeit mit seinem qualvollen Tod am Kreuz. Damit, wie geschrieben steht, durch ihn der »Neue Bund« geschlossen wird und wir den Glauben und Zugang zum himmlischen Vater finden. Gibt es einen höherwertigen Liebesbeweis der Menschheit gegenüber? Der Einwand, dies sei nur eine historische, zweitausend Jahre alte Geschichte ist unzulässig. Wir befinden uns hier auf einer geistigen Erkenntnisebene - Gott ist zeitlos! Auch das Wort der Propheten, die Christus vor seiner Zeit ankündigten, ist zeitlos. Und unsere Entscheidung für oder gegen Gott ist zeitlos, denn sie wirkt diesem Leben voraus in die Zukunft. Zum besseren Verständnis: Der verbotene Baum Edens zu paradiesischer Zeit, der Gottes Bruch mit dem Menschen symbolisiert, trägt seine Attribute wie angehängte Schildchen bis heute, auch er ist zeitlos: Auf einem steht Überheblichkeit, Anmaßung, auf einem anderen, Abwendung und auch Weltverbundenheit, Lasterhaftigkeit, Unmenschlichkeit, solches und Ähnliches ist zu lesen. Dies waren die Gründe der Trennung der Geistwesen von Gott, nicht etwa der verbotene Biss Adams in den Apfel! Und bis in die Gegenwart scheint täglich die Schar der Menschen größer zu werden, die sich dieser Inhalte erneut verschreiben.
Haben wir aber Christus im Herzen für glaubwürdig befunden, steht uns der Sprung über den eigenen Schatten bevor. Ebenso, wie ER sich im Gehorsam zum Allvater vor den Menschen erniedrigt hat, so müssen wir unser Ego vor Christus zurücknehmen. Es gibt da zwei Möglichkeiten: Entweder wir knien geistig etwa vor dem Gekreuzigten, nehmen ihn an, oder wir drehen ihm den Rücken und suchen nach etwas anderem. Jesus selbst sagt dazu: »Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.« Im Sinne: Wie das »Licht« seine Freunde hat, hat auch die Finsternis ihre Anhänger; eine Entscheidung wird unausweichlich.
Wie wichtig Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit sind, kann nur ein Mensch ermessen, der solche bisher vermisst. So jemand tut sich schwer mit seinem Glauben, weil eben dann Vertrauen Mangelware ist. Dieses ist dennoch erste Voraussetzung für eine seelentiefe Überzeugung.
Spiritueller Glaube ist auch ein Geschenk und verhält sich wie Kerzenlicht, das oftmals heftig flackert. Es ist unsere lebenslange Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es nicht erlischt und wir im Dunkeln stehen.
Verblendeter Fanatismus in Glaubensdingen ist übrigens nicht gemeint. Solcher ist das Schmuddelkind jedes Glaubens, mit dem man in der Tat nicht spielt. Aber zweifellos, - wer Fanatismus besitzt, abwegigen Irrglauben, nihilistischen Unglauben, oder wer auf das Böse setzt, der glaubt natürlich auch - und nach geistigen Gesetzen gewiss nicht wirkungslos! Kann Solches unser Streben befriedigen, ein heiliges Ideal ersetzen, was letztlich die Krönung unserer Seele bedeutet?
Und was ist von grundsätzlichem Unglauben zu halten? Nicht einmal für einen klugen Kaufmann wäre der Unglaube Grund, darauf zu setzen - was hätte er davon?

Wichtiger Hinweis:
Wer Texte wie diesen verfasst, sollte eigentlich selbst ein wahrer Jünger des Nazareners sein. Ein Verfechter der Gottes- und Nächstenliebe, also dessen Lehre auch mit Taten erfüllen. Nur so kann der Mensch die Wahrheit erfassen und im wahren Geiste sprechen. Leider trifft das für mich keineswegs zu. Ich bin ein Suchender, der zwar meint, gefunden zu haben, doch nicht die nötigen Konsequenzen daraus zieht. Jemand, der Vieles schleifen lässt und blauäugig hofft, endlich bald die Kraft zu finden, dies zu ändern; das ist zu wenig!
Sinngemäß gilt das übrigens für alle ähnlich schwerwiegenden Texte dieses Bandes. Da handelt es sich eben um die »großen Hirnsteine«, die jeder für sich selbst zu wälzen hat. Die aufgeschlossene Leserin, der unvoreingenommene Leser, kann hier lediglich Anregung finden und die aufrichtige Meinung des Autors erwarten.
An dieser Stelle sei nochmals jene persönliche Verzweiflung aufgegriffen, wo aus der Not heraus es auch ohne gefestigten Glauben gelingen sollte, Hilfe zu erfahren, indem man seinen himmlischen Vater innig um Beistand bittet. Nach erhaltener Hilfe käme wohl der Glaube hinterher, als zusätzliches Geschenk.

Wer zur Kontaktaufnahme eine vorgefertigte Form bevorzugt, ihm sei das Lehrgebet von Jesus Christus empfohlen, dessen Gehalt, Wort für Wort gewogen, nach rund zweitausend Jahren noch ebenso ausstrahlt, wie in den Tagen der Apostel. Ein Copyright gibt es dafür auch nicht, und so darf es, hoffentlich mit »Einwilligung von oben«, veröffentlicht werden:

Vater unser im Himmel.(Himmlischer Vater)
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, (lieber: bewahre uns vor der Versuchung.)
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
(Amen: Adv., hebr., Schlusswort im Gebet.
Bedeutet, mit allem Inhalt einverstanden zu sein).

Die Freiheit des eigenen Denkens ist das wertvollste aber auch das gefährlichste Geschenk, das der Mensch erhielt und was dabei sträflich unterschätzt wird: Gedanken sind eine verkannte Kraft, die sich alleine genügt, denn sie sind Wesen des Geistes.
(Entnommen aus Montagsdichters Denkerband »Abwägungen und Einsichten«)

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