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Auf Kriegsfuß mit der Allmacht?

Auf Kriegsfuß mit der Allmacht?
Es ist ja so einfach, die Vorsehung bzw. Gott für alles verantwortlich zu machen, was unser Leben beschwert - ob Krankheit, Leid, Unglück, Ungerechtigkeit usw. Bei dieser Sichtweise nimmt man allerdings in Kauf, dass durch eine solche Schuldzuweisung das höchste Gut in uns beschädigt oder gar zerstört wird.
Verändern wir aber rigoros den Blickwinkel, sodass wir unser allerhöchstes Ideal beschützen und einer uns bedingungslos liebenden Allmacht die Ehre erweisen, dann sind wir genötigt, eine andere Ursache für unser irdisches Unglück zu suchen:
Am besten, wir beginnen bei uns selbst, indem wir die Gedankenkonstruktion so verändern, bis die Eigenverantwortlichkeit für unser Schicksal erklärbar wird. Pauschal hieße das beispielsweise:
Wir haben uns freiwillig für das neue materielle System entschieden und wurden nicht hineingezwungen. Die Frage drängt sich auf: Haben wir uns leichtfertig vom geistigen System abgewandt und es vorsätzlich aufgegeben?
Jetzt sind wir unser eigener Richter, Gottes Strafe gibt es nicht. Soll heißen, uns war bekannt, was irdisches Leben bedeutet und dass uns unserer Denken und Tun automatisch richten würde.
Nach unserem Leibestod, im Jenseits, überblicken wir wahrscheinlich unsere Situation, in die wir uns seit Anbeginn gebracht haben, und können uns, gemäß den individuellen Voraussetzungen, für eine weitere Runde neu positionieren.
Pures unverdientes Glück oder Unglück und reiner Zufall sind bei dieser Theorie sozusagen auszuschließen.
Wenn uns aber massive negative Erfahrungen zu einer Rückkehr ins gottnahe Heimatsystem veranlassen, liegt es an uns, den Zeitrahmen zu bestimmen. Denkbar ist auch eine Abkürzung, falls wir uns das zutrauten, um schneller ans Ziel zu gelangen, was aber viel abzuarbeitendes Leid bedeuten könnte.
Mit dieser Einstellung haben wir nichts verschenkt, aber sehr viel gewonnen.
Betrachten wir aus dieser Sicht die moralische Seite dieser Welt, dann ist zu ahnen, was die Menschheit fernerhin erwartet, doch unsere Hinwendung zum Guten gedeiht zum Eigennutzen.

(Aus Montagsdichters Erstlingswerk: »Im Studierkäfig knallt's« – das ebook ist im kostenlosen Download auf www.oppelweb.de erhältlich).

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