Das Hirnstübchen
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Steine des Zeus

Darunter ein Gedicht ...




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Steine des Zeus

Langer Arm der Griechen: Agrigent.
Es schwelgt der Kunstfreund, der dich kennt.
Aus Trümmerfeldern hochgefahren
zu stattlichen Tempeln ins Himmelblau.
Majestätisch erhöht auf felsigem Grund -
und ferne glitzert am Saume des Landes
azurblau das Meer, das Weiß des Sandes.
In tausenden Jahren zogen die Säulen
die staunenden Blicke magisch auf sich
und Scharen von Füßen, die dort schlurften,
ließen seidigen Glanz auf Marmor zurück.

Zur Andacht erhoben: die Kamera -
um Schönheit zu bannen, die Zeus so nah.
Doch zur unsäglich flirrenden Mittagszeit
wird dies nicht gelingen in diesem Sinne.
Also, Färber des Lichtes - was bleibt ihr verborgen!
Seid ihr verbrannt in der Glut dieser Stunden?
Oder steht ihr als brennende Fackel bereit,
wenn die Sonne versinkt in Dämmrigkeit?
Das wäre die bessere Aufnahmezeit!
Ja, dann bringt der Färber das leuchtende Rot,
gießt es über Firste, Säulen und Stufen.
Ein andrer mischt zartes Gelb hinzu -
welch zeusgefälliger, kunstvoller Vorgang!
Zum Abschied fällt purpurn der himmlische Vorhang.

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