Das Hirnstübchen
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Die Hirnsteinsammlung - Denkstoff in Fülle

Im Alltag hat der Mensch gelernt, Position zu beziehen, zu begründen, zu entscheiden. Mit realen Problemen gelingt das einigermaßen.
Schwierig wird die Entscheidungsfindung bei einer Thematik, wo Realität offenbar zum Versteckspiel zwischen Schein und Wirklichkeit wird.
Das Kuriose dabei: Gerade auf die unlösbaren Fragen soll der Mensch eine Antwort finden - ja, er ist sogar genötigt, sich zu entscheiden! (Beispielsweise: Gibt es ein Jenseits?)
Die »Hirnsteinsammlung« war nie geplant, sie kam auch nur durch eine Marotte zustande, die darin besteht, seit Jahrzehnten allerlei Gedanken und Einfälle auf Zetteln zu notieren und ins Schubfach zu legen.
Ein paar Tausend Sprüche & Denkhappen umfasst dieser ungewöhnliche »Denkerband«!
Näheres dazu: Hier ist das Exposé




Was ist Wirklichkeit - was ist ihr Spiegelbild? Wer kann sich dabei sicher sein?

Leseproben

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Zur Rechtfertigung: Was wollen diese Sprüche und Denkhappen bezwecken? Werben sie um Zuspruch, Widerspruch, Nachdenklichkeit? Zielen sie ab auf Gedankenfreiheit, Begnügung, Unmöglichkeiten? Ja.



Innere Ablehnung bei einer grundsätzlichen Lebensfrage ist der ausgeknipste Hauptschalter auf einer geistigen Etage: Alle dazugehörenden Räume sind damit deaktiviert.



Bei neuen Gesichtspunkten fest in seiner Meinung sein, wie glühendes Eisen in der Schmiede.


Die Wenigsten wissen es: Auch der Mensch besitzt eine »Stand-by-Schaltung«, im buchstäblichen Sinne des Wortes, nur ist diese Version leider sehr selten aktiviert.



Jedes Kalenderblatt, welches wir umschlagen, ist wie ein zu buchender Beleg in unserer persönlichen Buchhaltung der Niederlassung Erde.



Weltveränderung beginnt bei einem selbst.



Philosophie ohne kreative Fantasie ist wie ein Auto ohne Räder, man kommt damit nicht weiter.



Wer den Ozean als Pfütze empfinden kann, dem sollte auch der Himmel nahe sein, und wer umgekehrt im Wassertropfen ein Meer erkennt, hat es leichter, das Universum zu verstehen. Der Fantasielose aber tut sich schwer damit, da er nur das endlose Meer und den fernen Himmel sieht.



Frage das Wasser, woher es kommt. Es sagt:
Ich schwebte über der Erde.
Frage die Wolke, woher sie kommt. Sie sagt:
Ich stieg aus unergründlichen Ozeanen.
Nun frage den Menschen, woher er kommt.



Ist's ein Narr, wer sich an die Erde klammert? Ein Glückspilz, der sie nur erträgt? Die Wahrheit kennt der Wind, der unser Lebenssegel bläst.



Wer Lob vermisst, der frage sich, ob er denn selbst nicht Lob vergisst.



Das Ideal der Ehe sieht vor, zwei Individuen miteinander zu verschweißen. Das gelingt aber nur selten, denn die meisten Paare lassen sich nur zusammennähen und können sich glücklich schätzen, wenn der Faden nicht minderwertig ist.



Sechs bekommt, wer in der Schule nicht aufpasst; eins bekommt, wer beim Sex nicht aufpasst.



Urlaub ist der hartnäckige Versuch aus Land, Beruf und der Haut zu fahren.



Den Bienen und Hummeln zugeschaut, wie sie noch im späten Tag unermüdlich in den bunten, duftenden Blüten ihr täglich Brot verdienen und nachgefühlt, wie unglücklich dagegen die rotbekappten Demonstranten mit ihren Trillerpfeifen sein müssen, die gegen ein paar Stunden längere Wochenarbeitszeit buhen und pfeifen.



Auf einem Baumstumpf sitzt der alte Knabe, dieser Arbeitslose.
Fragt sich, was er vom Leben habe? Spürt Harz 4 und Harz an seiner Hose.



Morsche Balken im Hirnstübchen erfordern Ursachenforschung; mit dem Austausch alleine ist es nicht getan.



Es muss kein Dachschaden vorliegen, wenn es in der Hirnstube gelegentlich poltert; es könnte auch der Eiserne Heinrich sein, der dort auf und ab geht, wenn kämpferische Gedanken gewälzt werden.



Nicht alles ist bekömmlich, was durch den Magen geht und nicht alle Gedanken sind's, die durch den Kopf gehen.


Betrachte Nerven als Hirnleitungen, durch die auch die grässlichste Gedankenbrühe fließen kann, aber im Gegensatz zu Abwasserrohren ruft man nicht den Rohrreinigungsdienst, sondern geht zum Psychiater.



Der Geher muss nicht zwangsläufig ein Ziel haben; wer ein Ziel hat, braucht sich nicht dorthin zu bewegen: So handeln anscheinend die meisten Menschen.



Im übertragenen Sinne kannst du deine bescheidene Brotsuppe empört aus dem Blechnapf fressen oder genüsslich aus einem hübschen Bauernteller löffeln.



Unser Verstand ist wie ein tönernes Gefäß, das auch zerbrechen kann. Sein Inhalt aber, die Gedanken, welche wir darin vermuten, sind längst kopiert und bleiben unversehrt im Gedächtnis der Allmacht.



Hat der Mensch bereits seine Seele in Zahlung gegeben, als er irdisches Leben wählte?



Wenn das Individuum mit dem Tode ins ALLES eingeht - ähnlich wie ein Wort, welches einmal geprägt, für immer bleibt - kann gleichnishaft das Wort im Buche seine Erfüllung als Beitrag zur Sinngebung des Ganzen finden.



Unser Leben als Bewährungszeit verstehen, das wäre das Klügste, was wir machen könnten.



Es gibt Menschen, die materiell alles einbüßten, weil sie fremden Analysten hörig waren und jetzt auf dem Wege sind, auch ihr höchstes Gut zu verspielen, indem sie falschen Propheten vertrauen und ihre eigene Seele verleugnen.



Ursächlich beteiligt an der größten aller Konfrontationen, dem Krieg, sind immer die Lügen auf den verschiedensten Ebenen, sodass am Ende keiner mehr den Überblick behält und selbst der Klügste ratlos ist.



Der Ehrliche schämt sich, wenn er lügt. Ein Lump aber ist stolz auf sich.



Als Gangster fing er zweifelnd an, am Ende hing er gar daran.



Wir erleben zurzeit die Auswirkungen fallengelassener Zügel und traben gnadenlos ins Chaos. Das geheimnisvolle Zugpferd heißt nämlich Charakter.
(Aus Erzählung: Der Zeitgeist und die Spucke)



Bezüglich aktueller Firmenskandale, ist es hinterher nie leicht zu sagen, was der Chef des Hauses Delikates da verkocht hat.



Moralische Verrohung wuchert wie Unkraut; nur hilft dagegen keine Vernichtung, sondern das gute Vorbild.



Doping macht doch nur dann Sinn, wenn es alle Beteiligten tun; sich nicht zu dopen verhilft den Betrügern zum Sieg. Vielleicht gelingt in ferner Zukunft die ehrliche Übereinkunft, sich nicht zu dopen?


Häufiges Fernsehen schafft im Kopf Identität: Denkt an die idiotischen Programme - an die Idioten!



Wären Gedanken bereits jetzt sichtbar, könnte jeder sehen, wie viel Plunder in den wahren Schatztruhen der Menschen liegt.



Was in den Köpfen steckt, glaubt eigentlich jeder von ihnen zu wissen: der Lehrer - der Arzt - der Philosoph und der Metzger.



Die meisten Reden sind vergleichbar mit einem geschnittenen Film, der ja vergessen lässt, welche Tricks dahinter stecken, die Ablauf und Tatsachen geradezu auf den Kopf stellen können.



Mit klugen Sprüchen mag vielleicht jemand berühmt werden, aber reich ist damit noch niemand geworden; das gelingt nur mit dummen Sprüchen.



Zerreden lässt sich eine Sache leichter, als das Weinglas zersingen.



Es soll Nachbarn geben, die es nicht übers Herz bringen, Ihre Hecken und Büsche zu stutzten, doch selbst gehen sie regelmäßig zum Friseur.



Auch Menschen können, wie Sterne, Lichtjahre von einander entfernt sein.



Wer möchte nicht gerne im Schatten stehen, wenn sich die bessere Hälfte wie eine gnadenlose Sonne benimmt?



Das geniale Werk des Schaffenden wäre unnütz, fände es nicht Widerhall im Bewunderer, dem ebenbürtigen Partner.



Der Größte seiner Sparte ist zugleich ein Kleiner auf anderem Gebiet.



Ist das denn tröstlich, wenn wir beinahe allesamt noch in den Windeln der Evolution liegen?



Immer, wenn die Natur eine hässliche Fasson trägt, war das Zweibein ihr Friseur.



Des Politikers Immunität ist bei Straffälligkeit ein wunderbarer Freibrief! Zum Ausgleich erhält wohl der gemeine Bürger das Zuckerle der Schuldunfähigkeit bei Trunkenheit? So ist's Recht!



Demokratie heißt: Boxhandschuhe für alle!



Die Analysten des Großkapitals sind schweigsame Leute: Was wir andauernd hören, sind Oralisten des Eigennutzes und Analisten.



Am Gelde hängt, zum Gelde drängt bei Inflation, der Dumme. (Sehr frei nach Goethe)



Ob man sich angesichts der erdrückenden Armut und Not in der Welt einen provozierenden Luxus leisten will, ist eine Frage, die vom inneren Schweinehund fast immer bejaht wird, doch dieser Berater ist ein fieser Bursche, wie man weis.



Genau genommen ist alles ungenau.



Hätte einer gewusst, was andere schon immer wussten, wäre er auch nicht gescheiter!



Gäbe es Gesundheit zu kaufen - welcher Arzt würde sie anbieten?



Vertrauen wir der Heilkraft Gottes, der uns erschuf, oder tanzen wir lieber ums Goldene Kalb - den Arzt und die Pharmazeutik?



Ob giftgespritztes Obst oder beispielsweise »behandelte« Tomaten, zu gespritzten Patienten in den Arztpraxen beitragen, weiß weder der Medizinmann noch der Kuckuck. Der Verbraucher aber sollte es ahnen!



Beethovens starke Schmerzen und die Vergiftung seines Körpers wurden in einem aufwühlenden Dokudrama (Beethoven - Genie am Abgrund) auf den regelmäßigen Konsum bleihaltigen Weines zurückgeführt. Blei lagere sich in den Knochen ab und werde bei Stress, Aufregung und Anstrengung aus den Knochen ins Blut abgegeben. Dies löse heftige Schmerzschübe aus, die aber wiederum mit Phasen von Schmerzfreiheit wechslen, was ein typisches Zeichen dafür sei. Man fragt sich, was Blei im Wein zu suchen hatte, oder in unseren Tagen Glykol, ein Frostschutzmittel? Und man muss weder Genie noch Weintrinker sein und bekommt dennoch ein ungutes Gefühl, denkt man an das jahrzehntelang aufgenommene Blei aus verfahrenem Benzin, oder an den lungenschädlichen Asbestabrieb der Bremsbeläge. Gar nicht zu reden vom giftigen Amalgam, das als Plombe in aller Munde ist. Vielleicht sollte man diagnostizieren:
Rätselhafter Wanderschmerz - kommt und geht vorbei - ohne Scherz, denk an Amalgam und Blei!



Besser einen Braten im Rohr als den Floh des Kochs im Ohr.


Sei froh! Die kleine Beule im Kotflügel bereitet dir schlaflose Nächte, aber ein Totalschaden hätte dir womöglich die ewige Ruhe gebracht.



Die Zeit als Getriebe verstehen: Im Alter hochgeschaltet, läuft die Zeit schneller aber auch kraftloser dahin.



Der Mensch, wie auch der Edelstein, erhält erst durch den Schliff seinen wahren Wert. Wenn Menschen solche Veränderungen als Schicksalsschläge empfinden, tun sie gut daran, sich ihre Wertsteigerung bewusst zu machen.



Das Leben kann nur aus einer Quelle kommen, die selbst das Leben ist. Eine Frau kann kein Gerät gebären; genauso wenig kann die Technik Lebewesen erzeugen, auch wenn sie sich den Anschein gibt, es vielleicht einmal zu können.



Erfolgreiches Klonen bringt die Menschheit mindestens soweit, wie es die Entwicklung der Atombombe tat.



Sie wissen, wie viele Millimeter die Kontinente im Jahr auseinander driften, aber nicht, wohin es mit ihnen selbst geht.



Das Meer ist Wasser, aber Wasser ist nicht das Meer



Ansichtssache - der Ball ist rund, sagte der Trainer.
Der Ball ist sechseckig, versicherte das Facettenauge.



Ob ein Tisch fest auf dem Boden steht oder atomare Bewegung ist, beziehungsweise überhaupt nicht existiert, hängt nur von der Betrachtungsweise ab.



Wem das Diesseits genügt, dem ist der Tod alles!



Wenn man nur wüsste, was das Jenseits zu bieten hat, möchte man vielleicht auch sterben.



Erkenne im Lebensglück, der Schönheit und im Charisma eines Menschen sein transzendentes Guthaben. Im Prinzip vergleichbar dem geerbten materiellen Wohlstand, der als Guthaben davon gesehen werden kann, was früher einmal mühevoll erarbeitet wurde, unabhängig davon, wie unverdient es auch scheinen mag.



Die Form höchster Gerechtigkeit ist gegeben, wenn sich der Täter "automatisch" durch seine Tat richtet; damit müssen wir rechnen.



Könnte der Mensch glasklar erkennen, welchen Lohn Opferbereitschaft und Nächstenliebe einbringt - die Hilfsbedürftigen wären sehr schnell äußerst rar!



Nur im Hilflosen erhälst du die Chance dich selbst zu verbessern!



Was soll ich tun? Nimm die Steine, spricht der große Baumeister in uns, und füge sie zusammen, damit es ein Werk in meinem Sinne werde. (Aus Montagsdichters Erstlingswerk: Im Studierkäfig knallt's)



Gott ist dir näher, als du dir selbst jemals sein könntest und er ist das Einzige, was du wirklich besitzt, vorausgesetzt du sieht es so.

zum Montagsdichter




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